obszön oder okzident kapital voodoo

eine essay-performance von OTMAR WAGNER

mit:
STEFANIA AMISANO (Keyboard & Pianos),
NOAH HOLTWIESCHE (Sidekick),
ARMIN CHODZINSKI,
LENA WICKE-AENGENHEYSTER (Special Guests),
OTMAR WAGNER (Konzept & Performance)
mit Dank an MICHAEL STROHMANN für die Videoprogrammierung

Fr 01. und Sa 02. Oktober 2010, 20:00 Uhr
im WUK Wien
Währingerstr. 59, A-1090 Wien
Karten und Infos: 0043-(0)-1-40 121-70, tickets@wuk.at, www.wuk.at

Es geht um Schlaraffenland, obszöne Gesten und Google Street View. Es geht um Baudrillard, Burka, Business Punk. Es geht um Leberwurst und um den Körper als Kapital.

Mit OBSZÖN oder OKZIDENT KAPITAL VOODOO entwirft Otmar Wagner eine szenische Kreuzung zwischen Essay, Performance und Sound-Art. Als Utopie- und Sehnsuchtsforscher setzt Wagner den Begriff des ‘Obszönen’ und seine schwer zu fassende Ambivalenz zwischen Empörung und Reiz, zwischen Geschmacklosigkeit und Lust, zwischen Entblößung und Verheimlichung ins Spiel.

Zu erwarten ist ein delirischer Assoziationstrip, in dem es um Humankapital und sexuelle Konnotationen ökonomischer Wachstumsbegriffe vor der Folie okzidentaler Globalisierungsmythen, um das Körperkapital des Performancekünstlers, um Wiens 2. Bezirk, um Johann Baptist Homanns Schlaraffenland-Kartografie, um geschundene Gitarrenkörper, um Supermärkte, Alltag und die Philosophie des Obszönen geht….

Otmar Wagner sagt: “wie obszön, wie obszön in dieser Nacht, wie obszön in dieser Nacht dass täglich, wie obszön in dieser Nacht dass täglich ich von neuem, wie obszön in dieser Nacht dass täglich ich von neuem mich gebären muss”.

Otmar Wagner, geb. 1966, betreibt Utopien- und Sehnsuchtsforschung. Daneben arbeitet er als Performer, Bühnenbildner, Regisseur und Bildender Künstler. Zahlreiche internationale Produktionen (z.B. Kampnagel Hamburg, Black Box Theatre Oslo, Mousonturm Frankfurt, Tanzbiennale Venedig, Stuk Leuven u.a.)
Seit drei Jahren lebt Wagner in Wien. Im WUK hat er “White Moon Voodoo” (Konzert-Performance), “Dark Dark Lady Fair Fair Boy” (eine Auseinandersetzung mit Shakespeare-Sonetten) und “Purgatorium oder Die Wut in der Warteschleife” (Essay Performance) gezeigt.
Das Projekt ist eine Koproduktion mit dem WUK Wien, gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien

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